Den Optimismus retten

Seltsam geschlafen, träume von Zugfahrten ohne richtiges Ziel. Irgendetwas sollte man am Sonntag anders machen als an anderen Tagen – aber was? Ich versuche es mit Stricken nach dem Frühstück,…

...weiterlesen

Der Jänner zieht sich

Schon um fünf Uhr früh aufstehen wollen, doch es gelingt, den Tatendrang noch bis halb acht einzuschläfern. Irgendwann dazwischen auf dem Weg zum Klo ein kitschig-schöner, bronze-goldener Sonnenaufgang. Aus purem…

...weiterlesen

Zerfleddert

Schritte gleich vormittags mit anderen Erledigungen kombiniert, 14000. Das Gefühl, dass sich da ein Sturm zusammenbraut, ohne zu wissen, ob in mir oder um mich herum. Sehr schmaler Grat zwischen…

...weiterlesen

Der Feind ist in der Stadt

Um acht auf und um 9 vor dem PC, sogar gleich gearbeitet, anstatt eine Stunde lang zu rezipieren. Dafür schon am frühen Nachmittag großes Bewegungsbedürfnis. Weigere mich derweil halbwegs erfolgreich,…

...weiterlesen

Mind Games

Ziemlich schlaflose Nacht, sitze schon um 6 Uhr früh am PC, um nicht mehr Löcher in die Luft über dem Bett zu starren. Wie das so ist nach schlaflosen Nächten,…

...weiterlesen

Licht und Schatten

Gut gearbeitet vormittags, ich denke, diese Gewohnheit („Habit“) habe ich mir erfolgreich geschaffen. Das Telefon bringt unschöne Worte, die sogar meine Schritte trüben. Man sollte sich besser nicht mit Menschen…

...weiterlesen

Same Shit, Different Day

Nachts pünktlich zu jeder vollen Stunde aufgewacht. Trotzdem nicht nachgeschaut, ob die Welt noch steht. Beim Aufstehen festgestellt: Ja, sie steht noch, wenngleich auf wackeligen Beinen. Morgens nach langem wieder…

...weiterlesen

Das Sein und die Zeit

Schlafe bis neun und bin irritiert von dem Gefühl, lange geschlafen zu haben. Lange geschlafen heißt Frühstück zu Mittag,`wo soll das sonst noch enden? – Überhaupt lassen mich die Gedanken…

...weiterlesen

Haarsträubend normal

Die Tage zwischen den Jahren sind länger als ich erinnere und geben gefühlt doch nicht viel Zeit her. Objektiv aber doch einiges weitergebracht seit Weihnachten. Morgen noch ein paar letzte…

...weiterlesen

Guten Morgen 2021

Gestern noch das grandiose Muse-Konzert auf 3Sat gesehen und von der Muse geküsst worden. Diese Gefühl von kalt, leer und ungerichtet, das mich traditionell zu Neujahr beschleicht, ist heuer besonders…

...weiterlesen

Silvester, still

Auch dieser Tag beginnt viel zu früh. Diesmal ist es ein Lastwagen, der auf der Straße unter meinem Fenster entladen wird, ab halb 7, aber der Lastwagen ist recht groß…

...weiterlesen

2020 kurz

1.Nachtzug, Meerblick. Das Glück der Fremdheit. Die Arbeit geht leicht von der Hand. Doch neu: Die Rückkehr auch. 2.Kreativ arbeitsam stricksam wundersam gemeinsam. 3.Virus nähert sich. Skurrile Schlagzeilen. Letzte Zugfahrten…

...weiterlesen

Den Horizont erweitern

In den letzten Tagen machte ich mir etwas Sorgen um mich: Ob diese ständige Müdigkeit nicht doch auf eine ansonsten unauffällige Krankheit hindeutet? Die Daten aus der Fitness-App aber sagen,…

...weiterlesen

More Art, Please!

Es hat eine Weile gedauert, das Strickprojekt „Last Hippie Standing“ adäquat abzulichten, aber der Herr Flyingsufi hat es tatsächlich geschafft. Die Bilder im Hintergrund sind von Lucas Mahrenbrand.…

...weiterlesen

Zu Fuß durch den Lockdown

Im Kopf entwerfe ich Gespräche, als würde ich ein Buch schreiben, echte Gespräche dagegen schweige ich konsequent in die Stille zurück. Manchmal schleicht sich eine Geschichte in die Gedanken, zart,…

...weiterlesen

‚round and ‚round

Es ist sehr still im Haus. Der Nachbar mit dem morgendlichen Raucherhusten ist wohl aufs Land gefahren, auch die Nachbarin, die ihren schlechten Musikgeschmack bevorzugt um 8 Uhr früh auslebt,…

...weiterlesen

Schmetterlingsgedanken

Die Schritte des Tages gehen Richtung Innenstadt heute. Man spürt die vielen fremden Leben hinter den Fenstern, auf der Straße sind abends nur noch wenige. Am Karlsplatz läutet mir das…

...weiterlesen

Stadt, still

Ein zerkratztes Schäfchen an der Wand, viel mehr Fotomotive finde ich heute nicht. Die Stadt ist grau und feucht, aber nicht feucht genug, um interessant auszusehen. In diesem seltsamen Jahr…

...weiterlesen

So ein Tag

Der Weg ist weit durch den kalten Nieselregen. Das ist gut. Die Stadt lebt, sie braust und hupt und sirent selbstvergessen vor sich hin. Die Bilder im Kopf aber sind…

...weiterlesen

Dem Jahresende zu

Das letzte größere Projekt des Jahres ist erledigt, von jetzt an nur noch Eigenes, oder vielleicht noch ein mittleres Künstlerding, malsehen. Die Wolle für den warmen Winterpulli ist eingetroffen, und…

...weiterlesen

Was fehlt

Ein bisschen verblüfft habe ich in diesem seltsamen Jahr immer wieder gehört, was allen anderen so fehlt, vorwiegend Dinge, die ich nie hatte, nie wollte, oder nicht wichtig genommen habe.…

...weiterlesen

Testwoche

Eine Menge Tests diese Woche. Zuerst stand die Stärke auf dem Prüfstand, dann der Mut und das Sprachvermögen. Soweit bestanden. Auch beim Geduldstest stehen die Punkte ganz gut, nur die…

...weiterlesen