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Fragmente

Lichtblicke und Verzweiflungen (Journal #73)

18. Mai 2018
Müde. Nasswetter. DSGVO. Nachrichten. Scheißtelefonate. Reisevorfreude. Handydisplaykaputt. Ratlosigkeit. Trumpery. Schlafmangel. Schulschießereien. Facebookfrust. Kunstlosigkeit. Weiterstricken. Chaoswohnung. Dienachbarnstreiten. Mirfehltnocheineseite. Twitterlust. Erdnusseis. Füllfeder. Bauchschmerzen. OhgottdaisteineMOTTE. Startrek. Erdbeeren. Ichmussnochdiewäschewaschen. Träume. Alpträume. Meerträume. Leerträume. Räume. Unräume. Soweitweg.…

Titel hier eingeben (oder auch nicht)

25. Juni 2017
Die Hitzewelle, die sich gar nicht so heiß angefühlt hat, unterbrochen. Regen vor meinem nach allen Seiten geöffneten Elfenbeintürmchen, kühler Luftzug zwischen den Fenstern. Davor ein Seufzerl, zwei vielleicht. Oder mehr. Die…

2 Tage Sommer

24. Juni 2016
Tag und Nacht verschwimmen ineinander, genau so wie die Körperwärme mit der Luftwärme verschwimmt. Schlaf und Wachsein unterscheiden sich kaum voneinander. Dieses Glücksgefühl, und: gleichzeitig die Verzweiflung, weil man -ich- mehr daraus…

Just a Moment in Time

19. Juni 2015
Ein Leben lang oder doch nur eine halbe Stunde? 40 Minuten vielleicht. Aus dem offenen Wald kommen Geschichten von allen Seiten. Von innen und von außen. Zärtlich, hungrig. Männlich, fraulich. Im Tal liegt…

Is this the real life?

24. April 2014
Drei Geräte. Drei Bildschirme. Drei Sanduhren unterschiedlichen Aussehens, die sich verschieden schnell drehen. Pfeif drauf, ich geh ins Bett.…

Heute nicht fotografiert

6. April 2014
Die Kids am Ufer des Inn, kurzärmlig am Lagerfeuer, einer mit Gitarre. Das perfekte Idyll: Inn, türkisfarben, Berge schroffgrau, ein Feuer, das in der Sonne flackert, gläsern orange. Nur ein paar Kilometer…

unfotografiert, gestern

28. Dezember 2013
eine sterbende taube am Bahnsteigein roter traktor auf viel zu grüner dezemberwiesedie rot-orangen lichtspiele hinter meinen lidern als die sonne dem zug durch kahlen winterwald folgtstaubiggrau deplazierte weihnachtsdekos in frühlingsheller dezemberstadtverwirrte touristenblicke…

ach, nichts

9. August 2013
wie sich der weiße vorhang gegenüber im gewitterwind bauscht. die fahnen vom autohändler klirren urlaub, wie wanten im mast. von weither musik, wunderbar kitschiger jugopop. dazu leises donnergrollen aus süd bis südwest.…

Harmlose Träume

26. Mai 2006
An solchen Tagen, wenn ich auf die Straße trete und der Regen hat gerade aufgehört, die Luft so kühlwarm, dass man beim Gehen gerade nicht friert: Immer diese Lust weiterzugehen, dorthin, wo…

Nein, es ist nichts

23. Juni 2005
mal wieder über die zugriffszahlen gegrübelt, hier / sie steigen und fallen aus unsichtbaren Gründen / womit aber sollten sie sich messen / ist doch nur das museum meiner rohen erinnerung /…

irrer trip

8. Juni 2005
auf dem weg von hier nach anderswo die erste hälfte von Angst und Schrecken in Las Vegas gelesen, dann 10 stunden lang in einem studio einen völlig kaputten song aufgenommen, in dem…

keinTitel

3. Juni 2005
Sie sprang auf, und es fiel ihr wie Socken von den Augen. “Aiwa, aiwa, warum hast du nicht gesungen?” – Der Mann mit dem B auf der Nase runzelte die Stirn. Als…

Zwischenspeicher

6. Mai 2004
Eine Verwendungsmöglichkeit des Windows-Desktop, die – meiner Beobachtung nach – nur wenige Menschen so nützen wie ich, ist die eines erweiterten Zwischenspeichers. Eine Seite, die ich kommentiert im Weblog linken will, aber…

Dieses Lachen

16. April 2003
Du wirst erst aufhören, anderen weh zu tun, wenn du aufhörst, dir selber weh zu tun. Dann wieder dieses Lachen.…

Stille

19. September 2002
Es ist die Stille, die mich verwirrt: Die vielen Worte, die von so vielen Menschen nicht gesagt werden. Sie liegen verborgen unter Geschäftigkeit und Geplauder, fast so als würde man einen Film…

Wie wunderbar

10. Juli 2002
Aufwachen am hellen Tage, sehr entspannt und doch schon sehr anwesend, noch minutenlang liegenbleiben und es genießen, dass ich keine Ahnung habe, wie spät es ist. Mir fast für einen Moment lang…

Nichts

9. Juli 2002
Mir ist, als wäre ich vollauf damit beschäftigt, dem Vergehen der Zeit zu lauschen.…

heiße Nächte

18. Juni 2002
Drei Uhr früh, und kein Lüftchen regt sich. In meiner Dachkammer, dem Himmel nahe, staut sich die heiße Luft, die fühlt sich wohl hier, die will nicht raus. Die Fenster offen, da…

Fieberträume

14. Mai 2002
Dinge sagen die längst gesagt sein sollten. Hört ja doch keiner zu. Verschwitzt gleite ich durch die nächtlichen Tropen. Ein Schiff ohne Steuer. Ein Film ohne Handlung. Schlaf und doch kein Schlaf.…

schlafe nicht

30. Oktober 2001
die nacht ist dunkel und unbequem und ich schlafe nicht. unter der decke ist es warm, aber nicht warm genug. die dunkelheit ist nicht mehr freundlich. mir ist als wäre ich hellwach,…

Bücherschrank

26. September 2001
Während ich in meinem wildwuchernden Bücherschrank nach einem bestimmten Band suche mit einem ganz bestimmten Gedicht, das dazu noch etwas zu sagen hätte; ich finde das Buch nicht, kein Wunder bei diesem…

Langsam

26. September 2001
Momente des Seins. Wiederentdeckt. Dämmerung, die die Stadt erobert. Licht in allen Farben. Und ich: Mittendrin. Begreifen: Zeit begreifen. Und in Besitz nehmen. Die Zeit ist meine Zeit. Ich muss nicht. Ich…

Traumschreck

12. Juli 2001
Im Traum läutet das Telefon mitten in der Nacht. Als ich abhebe und die Stimme höre, weiss ich, dass es nur einen Grund gibt, warum diese Stimme um diese Uhrzeit anruft. Ich…

Hetzen

2. Juli 2001
Von morgen nach gestern und nach heute zurück. Über glasgrünen Wiesen und kuchengelben Feldern schwimmen Wattewolken, lachsrosa, mit blauen Flecken. Dann eine zerschundene Email von ganz oben. Die getane Arbeit türmt sich…

Spielt nicht

20. Juni 2001
Auf der Einkaufsstraße, durch die ich täglich auf dem Weg zur Arbeit mit dem Bus fahre, sitzt seit ein paar Tagen, immer an der gleichen Stelle, einer mit einer Gitarre. Er spielt…

Die Dämmerung

12. Juni 2001
Wenn es in meinem Leben etwas gibt, was den Namen Heimat verdient, dann ist es die Dämmerung. Diese Stunde zwischen Licht und Dunkel, zwischen Hier und Dort, zwischen Sein und Schein schenkt…

Nichts verstanden

4. Mai 2001
Ein Lachen, das lieber Weinen sein möchte. Konzentration. Darf das Lachen nicht verlieren. Verliert das Lachen nicht. Ich kann nicht hinschauen. Kann nicht wegschauen. Die Worte, wenn man sie doch einmal braucht:…

Gefühle

9. April 2001
Gefühle, Gefühle, Gefühle. Wie altmodisch ich bin, ich habe Gefühle. Es gibt Menschen, es gibt Dinge, die ich liebe. Es gibt Menschen und Dinge, die ich hasse. Nein, ich habe kein Bedürfnis…
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