Collage by Claus Schenk

Nowhere County

Nach langem wieder Spotifys Release Radar abgerufen. David Bowie hat „Trying to get to Heaven“ gecovert, höre ich da. Interessant. Brauche danach aber sofort das unübertreffliche Original. (Übrigens auch einer der wenigen Dylan-Songs, von denen es keine Live-Version gibt, die besser ist als der Studiotrack. Leider online nicht gefunden.) Und dann gleich die ganze „Time out of Mind„. Bittersüße Zeitreise und doch ganz intensiv jetzt.

Vormittags eingekauft, ein grisseliger Niselregen lässt weitere Ausflüge unerfreulich erscheinen. Etwas Arbeit, etwas aufgeräumt, etwas gestrickt, abwechselnd, bis zum frühen Abend.

Wieder einmal Gymnastik anstatt der Schritte. Wenn die Vorturner*innen nicht immer und überall so hyper-strahlend motivierend auftreten würden, tät ich mir damit leichter. Kennt vielleicht jemand einen grantigen Fitnesskurs auf Youtube? Ich wittere in „your personal grumpy trainer“ eine bislang völlig vernachlässigte Nische.

Selber beim Turnen grimmig an besseres Wetter gedacht. Auch der ORF widmet sich dem Spazierengehen. Dabei entdecke ich die Promenadologie, das Wort werde ich in Zukunft gerne verwenden.

Das Bier des Tages

Flyjack aus der Firestone Walker Brewing Company (hier im Blog schon mit Mind Haze vertreten) ist ein light IPA, was mir erst nach dem Kauf auffiel. Die Nase nach dem Öffnen bleibt recht neutral, der erste Schluck schmeckt intensiv zitronig. Der Hopfen macht sich für ein IPA ausgesprochen zaghaft bemerkbar, auch andere biertypische Noten sowie das Malz muss man auf der Zunge regelrecht suchen. Mit weiteren Schlucken bessert sich die Hopfenlage etwas, und auch ein angenehm abrundender Hauch von Röstmalz schleicht sich ein. Der Gesamteindruck bleibt aber sehr mild und zitrusfruchtlastig. Ein durchaus angenehmes Sommergetränk, das aber ganz und gar nicht in meine Vorstellung von IPA passt.

Zu trinken an einem 35 Grad heißen Sommertag, auf einer Dachterrasse, auf der gleich eine Party anfangen wird, auf die man gar nicht gehen wollte.

Zu essen gibt es Ofenkotelett mit Gemüse.

Abends drei Filme hintereinander, danach Kopfschmerzen. Das Dschungelbuch gefiel mir als Zeichentrick besser (vermutlich Gewohnheit), Indiana Jones mit seinem Kristallschädel hat entzückende Momente und routinierte Action, den Davinci-Code kenne ich schon, bin aber zu faul-verstrickt um aufzustehen und abzudrehen.

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