1. Januar 2026

Neujahrsgrundeln

Sowas passiert, wenn ich dem neuen Jahr positiv gegenüberstehe: Kurz nach dem gestrigen Eintrag hörte ich ein seltsames Geräusch und fand auf der Spur desselben eine viel zu heiße Elektroheizung, die leise Funken sprühte. Ich zog den Stecker und sah dann in der Silvesternacht einem Heizkörper beim Erkalten zu, spielte Feuerwache und war noch dankbar, dass das nicht in meiner Abwesenheit oder gar beim Schlafen passiert war.

Die Heizung ist weder Pfusch noch Provisorium, sie ist, was hier beim Einziehen verbaut war. Freundliche Menschen am Telefon rieten wahlweise dazu, den Notdienst zu rufen oder die Sache selbst in die Hand zu nehmen, aber ich dachte kurz nach und beschloss, auf den nächsten Werktag zu warten. Bei der letzten winterlichen Abwesenheit hatte die Wohnung nach einer Woche ungeheizt immer noch 17 Grad – Das ist die Temperatur, die ich in der Vorwohnung den ganzen Winter über hatte.


Den Vormittagskaffee lesend im Bett getrunken, endlich wieder mal. Danach eine veritable Neujahrseierspeis mit Mozzarella und Tomaten.

Den Rest des Tages der Jahresplanung gewidmet. Dabei sinniert, warum ich das doch immer wieder mache, obwohl es eh immer ganz anders kommt. Aber irgendwie macht es mich zufrieden. Obwohl ich wie üblich vom Hundertsten ins Tausendste komme, oder genaugenommen: Genau deshalb.

Das Bier des Tages

Das Õhtu Porter von Põhjala duftet im ersten Moment nach kräftigem Milchkaffee, danach schleicht sich ein Säureton ein. Der Antrunk ist stark säuerlich, bevor sich an den Rändern Kakaonoten bilden – malzig rund, kaum bitter. Leicht ölig im Mund und mit unerwartet kräftiger Kohlensäure für ein Porter ein vergnügliches Geschmackserlebnis ohne viel Wumms.

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Foto (c) Flyingsufi, Bearbeitung: KI/AS
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