Here and there and everywhere

Lockdown verlängert, Freitesten abgelehnt, Covidioten auf den Straßen, so ist es hier. Vielleicht war es ungewöhnlich böse von mir, einer die im Chat über die Verlängerung jammerte, eine Auszeit in den Zelten der Flüchtlingslager oder in den Notquartieren der kroatischen Erdbebengebiete vorzuschlagen, aber für Luxusjammern habe ich wirklich keine Geduld mehr.

Gut gearbeitet, css und html sind der Sand, in den ich meinen Kopf stecke. Dabei glatt die Zeit für den Schritte-Ausflug übersehen, es dunkelt schon. Dann halt wieder in der Gegend. Die neuen Quartiere rund um den Hauptbahnhof haben auch noch unbekannte Gassen zu bieten. Der Rasen in den Gleisbetten der Straßenbahn erscheint ungewöhnlich grün für Jänner.

Das Bier des Tages

Jagged Edge von Brewdog kommt mit dem Untertitel „to the bitter end“, und es hält, was es verspricht. Der dichte Hopfen erinnert aromatisch an Tannenwipfel und bleibt knochentrocken. Erstaunlicherweise hält er nicht lange an, sondern geht in eine ebenfalls trockene Zitrusfrische über, und schließlich bleibt am Gaumen ein Hauch von stark rauchigem Malz. Könnte als Begleitung etwas kräftigere Kohlensäure mitbringen.

Zu trinken vor einem Punk-Konzert, in der dunkelsten Ecke des ohnehin schon dunklen Lokals.

Zu essen gibt es Bio-Tortellini mit Spinat innen und Knoblauchsoße außen.

Neue Quelle für tägliche Lyrik gefunden: Poesiegalerie.

Kleiner Lichtblick auch im Briefkasten.

Der Winter-Pulli ist übrigens fertig, der seltsame Schal auch. Muss nur noch ein paar Fäden vernähen, dann Fotos. Und neue Projekte.

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