23. Juni 2022

Die Tage gleichen sich

Morgens im Krankenhaus, tagsüber am Schreibtisch. Abends auch, nur ab und zu mit Strickzeug im Bett. Es wird wärmer, dann kommt ein Gewitter und es wird kälter. Dann wird es wieder wärmer. Und jetzt bald sehr warm, sagt der Wetterbericht.

Draußen ist Krieg, immer noch, die Klimakrise zeigt sich überall, die Uneinsichtigen werden mehr statt weniger und die Arbeit zieht sich. Werde ich jemals wieder schwitzend, mit hochgelegten Füßen die Bachmanntexte verfolgen und an diesen Tagen keinen Gedanken an journalistisches Schreiben oder andere Lästigkeiten verwenden, frage ich mich, und werde dann gleich verschämt und demütig, weil’s mir „eh so gut“ geht. Im Vergleich zu den Kriegsvertriebenen. Im Vergleich zu den Wohnungslosen. Im Vergleich zu den Toten.

Schreibe einen Kommentar

Your email address will not be published.

Previous Story

Nach Norden

Next Story

Wohnlichkeiten

Archiv

Kategorien

@stuermchen@wien.rocks

Heute in Ulm. Morgen um Ulm herum. [...]

München ist schräg! [...]

Kalt geworden! 🥶🥶🥶 [...]

Wobei, so überfordert wie die Leut' mit dem Zugfahren sind, ist es vielleicht eh besser, sie fahren nicht Auto. [...]

Im heillos überfüllten Zug Graz-Wien stellt sich nach und nach heraus, dass die Überfüllung zum einem guten Teil aus Autofahrer*innen besteht, die sich wegen des Schneefalls nicht ins Auto setzen wollten. Aber es waren doch nur ein paar Flockerln? (In der Steiermark zumindest) [...]

Blogheim.at Logo

Neue Beiträge per Mail erhalten?

Trag dich ein, um eine Email-Benachrichtigung zu erhalten, wenn ein neuer Beitrag veröffentlicht wird:

Go toTop