Samstag, arbeitsam

Lange geschlafen, viel länger als ich eigentlich sollte. Aber man kann ja nicht immer nur sollen. Das Gras am Straßenrand schon trockenbraun. Der große Park dagegen prahlt geradezu mit saftiggrünen Wiesen und…

Bachmannpreis 2019 II

Ich muss noch den Bachmannpreis bloggen, dachte ich gestern, und stellte fest, dass es ein Müssen war, völlig neue Erfahrung, in all den Jahren war es fast immer ein Wollen, manchmal ein…

Bachmannpreis 2019 I

Katharina Schultens: Sakral, getragen, mystisch, Marienverklärung und Kinderwunsch in grünwuchernder Dystopie. Eventuell eine Dosis Designerdrogen. Kein Text für mich. Die Jury irgendwo zwischen begeistert und verloren. Sarah Wipauer: Vom altehrwürdigen Schloss Hirschstetten…

Im Süden (der Stadt)

Zu früh bei einem Termin. Beim Spaziergang fasziniert mich der Kontrast zwischen Abbruchhaus und Blütenpracht. Es ist heiß.…

Das Zen des 5. Hiebs

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Unten beim Schnipi streicht einer den Zaun des Gastgartens an. Er sitzt in einem Gartenstuhl, die Farbdose rechts von sich, die Bierdose links von sich, und streicht mit einem meiner Laienmeinung nach…

Jänner, halt

Viel zu früh wachgeseufzt, starte ich den Tag vor Sonnenaufgang. Kaffee im Halbdunkel, dann wage ich mich raus in die feindliche Umwelt. Es ist kalt. So kalt, dass ich bereue, mit der…

Einsiedler-Ansichten

Wenn man mich fragt, warum ich lieber zu Hause als in einem Fremdbüro arbeite, weise ich gerne auf die Effektivität hin – alleine schon der Weg woandershin kostet Zeit, die man viel…

Seltsam

Kaum geht es mit der Arbeit wieder los, verliere ich die künstlerischen Vorsätze. Das tägliche 30-Minuten-Zeichnen zum Beispiel, oder der Blogeintrag mindestens jeden zweiten Tag. Ganz so darf das ja auch nicht…

Seltsamer Jänner

Während der Tag in Wien zwar windig & kühl, aber so sonnig war, dass man durchaus schon von sommerlichen Badefreuden träumen konnte, versinkt der Westen im Schnee. Mich verschlug ein Fotoshooting nach…

Lakritze zum Frühstück

Dass ich gestern noch dringend Joghurt und Brot kaufen wollte, fällt mir auch erst wieder ein, als zum Frühstück weder das eine noch das andere da ist. Ich finde stattdessen eine Vanillemilch,…

Träume & Schäume

Gestern schon aus einem langen Geschichtentraum aufgewacht, der mir verschwimmt, bevor ich die Decke zurückschlage, nur das Schlussbild bleibt: Eine große Schlange, die eine kleine Schlange frisst, auf einem verschneiten Gelände, das…

Listen und Bäume

Noch befinde ich mich im Spalt zwischen den Jahren, und das könnte ruhig noch ein paar Monate so weitergehen. Dinge vor sich hin ordnen, Listen erstellen, die demnächst abgearbeitet werden sollen, dann…

2019, also

Ein schneller Kaffee, dann treibt mich die Arbeitslust in den widrigen Tag hinaus. In drei Minuten von kaltwindigem Sonnenschein zu finsterem Graupelschauer. Blätter und winzigkleine gefallene Schneebällchen flüchten vor dem zunehmenden Sturm.…

Sterben und leben lassen

Ein Meerschweinchen wuselt zwischen den Weinstöcken herum. Das ist eine Maus! sagt O. Es ist ein Meerschweinchen, sage ich. Es ist eine Maus, erschlag sie! – Ich fange das Meerschweinchen ein und…

Nachts um 4

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Nachts um vier aufgewacht, mit dem Gefühl, dass jetzt gleich ein Erdbeben kommt. Erstaunlich wenig Angst dabei, mehr so das Bedürfnis, eine möglichst effektive Überlebensstrategie zu entwickeln. Wieder eingeschlafen und im Traum…

Zombie-Utopie

Heute eine Walking-Dead Fortsetzung geträumt, die irgendwie gar nicht düster war. Es war eine Kleinstadt, die Häuser natürlich heruntergekommen und viele unbewohnt, aber es machte einen sauberen und sicheren Eindruck. In einem…

Bachmannpreis 2018 (2)

Mit Anna Sterns „Warten auf Ava“ kann ich gar nix anfangen. Das liegt nicht nur an kalt und Berg, das liegt vor allem an der hölzern gestelzten Sprache. Keller verteidigt ihn mit…

Bachmannpreis 2018 (1)

Man sollte über Tomaten schreiben, dachte ich in der Pause, als ich schnell beim Spar ein Jauserl holte und über die Vielfalt an runden, ovalen, kleinen, großen, gelben und roten Tomaten blickte.…

Kein Text

Ich möchte gern so vieles über vieles schreiben, aber es passt hier nicht rein. Ich brauche wieder ein heimlicheres Weblog, denke ich nicht zum ersten Mal, aber die Zeiten sind halt irgendwie auch…

Knapp daneben ist auch vorbei

Wie alle Webworker beschäftige ich mich seit Anfang des Jahres mit der DSGVO, und obwohl sich der undurchdringliche Dschungel durchaus gelichtet hat, gibt es dabei so einiges, was sich nicht wirklich erschließt.…

Flugzeuge und Discolärm

Letzte Nacht wieder einmal ausgesprochen bunt geträumt. Auf einem kleinen Flugplatz kam es aufgrund des unorthodoxen Anflugverfahrens zu einer Häufung von Unfällen, die aber allesamt glimpflich ausgingen und eher påtschert als gefährlich…

Ganz leben

Gestern also, während ich, erstaunlich entspannt, bei strömendem Regen die letzten 100 Autobahnkilometer Richtung Wien beifuhr, ging Bob Dylan in der Stadthalle ohne mich auf die Bühne. Das war auch durchaus OK…

Lernen

Im Grunde habe ich eine akademische Karriere verpasst, denke ich manchmal, wenn mir das Leben Gelegenheit gibt, einen Tag in verdunkelten Vortragssälen zu verbringen. Neue Dinge hören, während der Stift im Heft…

[Graz]

Es war ein strahlender Tag, im Zug, im Kopf, im Herzen. Es gab sogar etwas zu lernen. Dann aber begann es zu regnen. Der Regen vor der Tür war grün und bunt…

Schaben fliehen weinend

Schaben fliehen weinend. Eine Perle von Spam-Betreff, die ich beim Überfliegen der ausgefilterten Mails gefunden habe. Sofort möchte ich einen Roman schreiben über die tragischen Ereignisse, die die Schaben massenweise dazu bringen,…

Heim

Dunkle Züge, kalter Regen. Dazwischen Musik und Worte, wunderbar. Dennoch komme ich nicht ganz heim zu mir, oder vielleicht bin ich es schon? Was weiß denn ich, was „heim“ überhaupt bedeutet. Manchmal…

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