Hör-Bar, Les-Bar

Another Place

Der Himmel warm und sommerweich. Von ganz fern riecht es nach Grillerei, und irgendwo da draußen ist Musik. Erinnern wird jetzt wird wieder egal. Einatmen, ausatmen. Beinah erfasst mich die Leichtigkeit, erst ganz am Ende bin ich mir zu schwer. Doch das Dunkle ist da, es geht nicht weg. “Halt durch” flüstere ich zögernd in die Nacht und bleibe unendlich hilflos dabei. Verliere eine Träne, leise, als müsste ich mich schämen dafür. Der Wind, der zarte, kennt keine Namen, nur Musik. Und ich bin dankbar. Dafür.

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Monolog

 

Ich habe aufgehört, mir Gedanken zu machen, sagte sie. Wozu auch? Wenn du nicht mehr glaubst, etwas verändern zu können, wozu dann darüber nachdenken? Da ist es schon besser, im Gras zu sitzen und in die Sonne zu blinzeln. Sie liess sich mit dem Sessel zurückkippen und wippte. Wie wir es damals in der Schule getan hatten. Sie schaute in den Himmel, obwohl da keine Sonne mehr war.

Ich sagte nichts. Weiterlesen

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